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Eine berührende Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft!

Ein Bergfilm der etwas anderen Art kommt von dem belgischen Regie-Duo Felix van Groeningen und Charlotte Vandermeersch, der in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde. Hauptsächlicher Schauplatz sind zwar die italienischen Berge, wo zwei Männer zu Freunden werden, doch Thema ist nicht das erklimmen von Gipfeln, sondern die Höhen und Tiefen des Lebens...

ACHT BERGE - Le Otto Montagne

Im italienischen Aostatal wächst Bruno (Cristiano Sassella) auf, der Sohn eines Kuhhirten. In einem Sommer in den 80er Jahren lernt er Pietro (Lupo Barbiero) kennen, ein Stadtkind, dass den Sommer in den Bergen verbringt. So unterschiedlich die beiden elfjährigen auch scheinen, schnell werden sie Freunde, nicht nur aber auch verbunden durch die Liebe zu den Bergen. Das Angebot von Pietros Eltern, Bruno mit in die Stadt zu nehmen, um ihm eine bessere Ausbildung zu ermöglichen wird abgelehnt, der Kontakt bricht ab. Erst Jahre später, nach dem Tod seines Vaters, kehrt der nun Erwachsene Pietro (Luca Marinelli) in die Berge zurück. Er bittet Bruno (Cristiano Sassella) ihm dabei zu helfen, einen Traum seines Vaters zu erfüllen: Die Ruine einer Hütte zu renovieren, hoch oben in den Bergen ein Heim zu bauen, fern der Zivilisation, fern der Menschen.

Wie sich das für einen Bergfilm gehört wird in „Acht Berge“ wenig gesprochen, vertrauen die Regisseure mehr auf Bilder, auf die sich aufdrängenden Metaphern, als auf Worte. Ein filmischer Ansatz, der aus unterschiedlichen Gründen ausgezeichnet funktioniert. Zum einen der beiden Hauptdarsteller Luca Marinelli und Cristiano Sassella wegen, deren Freundschaft auch ohne viele Worte spürbar wird, die sich mehr über ihre Physis definieren, als durch Worte.

Der Film basiert auf einem Bestsellerroman von Paolo Cognetti aus dem Jahre 2016.

ACHT BERGE - Vorstellungen am Samstag um 13.30 Uhr und am Mittwoch um 16.30 / 19.30 Uhr.

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