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Soeben nominiert für neun Oscars, u.a. für den BESTEN FILM DES JAHRES!

Der neue Film von Martin McDonagh („Three Billboards outside Ebbing, Missouri“) erzählt in wunderschönen Bildern eine bitterböse Geschichte. Es geht um Pádraic und Colm, zwei Männer, die gute Freunde waren. Bis gestern.

THE BANSHEES OF INISHERIN

Doch heute ist alles anders. Pádraic, der wie immer an Colms Tür klopft, um mit ihm in den Pub zu gehen, muss erfahren, dass Colm nicht mehr mit ihm befreundet sein will. Irgendwelche plausiblen Gründe dafür scheint es nicht zu geben, spielen aber auch gar keine Rolle. „I just don’t like you no more“, meint Colm, als sei damit alles gesagt. Für ihn trifft das offensichtlich zu. Aber Pádraic sucht verzweifelt nach Gründen für Colms Verhalten, immer in der Hoffnung, dass sich alles aufklären wird und alles wieder so wird, wie es einmal war: die festen Verabredungen, die festen Plätze im Pub, die Gespräche über dieses und jenes und anderes. Doch Colm ist ganz und gar nicht gesprächsbereit, im Gegenteil: Für den Fall, dass Pádraic ihn nicht in Ruhe lässt, fährt er Drohungen auf, die er tatsächlich absolut ernst meint, wie sich bald herausstellt. Colm ist bereit, seinen Standpunkt mit größter Konsequenz zu vertreten. Daraus entwickelt sich eine Situation, die bald eskaliert und die Beteiligten in einen Strudel überraschender Ereignisse hineinreißt.

Eine Banshee ist in der irisch-keltischen Mythologie ein weiblicher Geist aus der Anderswelt, eine Art Todesengel. Wo eine Banshee auftaucht, wird bald jemand sterben. Für Insider ist also schon mit dem Filmtitel klar, dass es sich hier nicht um eine kuschlige Flauschkomödie handelt, sondern im Gegenteil um eine ziemlich ernste, allerdings auch ziemlich absurde Geschichte, eigentlich eine tragikomische Farce, in der ebenso lustvoll wie konsequent jede Menge Grenzen überschritten werden. Bei diesen beiden irischen Kerlen weiß man sowieso nie, was als nächstes passiert: Es kann etwas ganz schrecklich Schönes oder etwas ganz schön Schreckliches sein.

Wir präsentieren den Film in der deutschen Synchronfassung und in der Originalfassung - diese wird aufgrund des heftigen irischen Dialektes mit englischen Untertiteln gezeigt.

THE BANSHEES OF INISHERIN - Jetzt im Programm!

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Er mag Menschen ... die ihn in Ruhe lassen!

Erlebt das US-amerikanische Remake der schwedischen Erfolgskomödie "Ein Mann namens Ove" mit einem einmal mehr umwerfenden Tom Hanks in der Titelrolle! Das Drehbuch dazu schrieb der Romanautor Fredrik Backman höchstpersönlich!

EIN MANN NAMENS OTTO

Erzählt wird die Geschichte von Otto Anderson (Tom Hanks), einem Griesgram, der nach dem Tod seiner Frau keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht. Otto ist bereit dazu, alles zu beenden, aber seine Pläne werden unterbrochen, als eine lebhafte junge Familie im Haus gegenüber einzieht und er in der schlagfertigen Marisol (Mariana Trevino) auf eine ebenbürtige Gegnerin trifft. Sie fordert ihn dazu heraus, das Leben mit anderen Augen zu sehen. Diese Begegnung führt zu einer unerwarteten Freundschaft, die seine Welt völlig auf den Kopf stellt...

Eine herzerwärmende, lustige Geschichte über Liebe, Verlust und das Leben, die beweist, dass sich Familien manchmal an den ungewöhnlichsten Orten zusammenfinden können.

Regie führte Marc Forster, der uns bereits in der Vergangenheit mit so wunderbaren Geschichten wie "Wenn Träume fliegen lernen", "Drachenläufer" und "Christopher Robin" verzauberte.

EIN MANN NAMENS OTTO - Ab 9. Februar im Programm!

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Eine berührende Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft!

Ein Bergfilm der etwas anderen Art kommt von dem belgischen Regie-Duo Felix van Groeningen und Charlotte Vandermeersch, der in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde. Hauptsächlicher Schauplatz sind zwar die italienischen Berge, wo zwei Männer zu Freunden werden, doch Thema ist nicht das erklimmen von Gipfeln, sondern die Höhen und Tiefen des Lebens...

ACHT BERGE - Le Otto Montagne

Im italienischen Aostatal wächst Bruno (Cristiano Sassella) auf, der Sohn eines Kuhhirten. In einem Sommer in den 80er Jahren lernt er Pietro (Lupo Barbiero) kennen, ein Stadtkind, dass den Sommer in den Bergen verbringt. So unterschiedlich die beiden elfjährigen auch scheinen, schnell werden sie Freunde, nicht nur aber auch verbunden durch die Liebe zu den Bergen. Das Angebot von Pietros Eltern, Bruno mit in die Stadt zu nehmen, um ihm eine bessere Ausbildung zu ermöglichen wird abgelehnt, der Kontakt bricht ab. Erst Jahre später, nach dem Tod seines Vaters, kehrt der nun Erwachsene Pietro (Luca Marinelli) in die Berge zurück. Er bittet Bruno (Cristiano Sassella) ihm dabei zu helfen, einen Traum seines Vaters zu erfüllen: Die Ruine einer Hütte zu renovieren, hoch oben in den Bergen ein Heim zu bauen, fern der Zivilisation, fern der Menschen.

Wie sich das für einen Bergfilm gehört wird in „Acht Berge“ wenig gesprochen, vertrauen die Regisseure mehr auf Bilder, auf die sich aufdrängenden Metaphern, als auf Worte. Ein filmischer Ansatz, der aus unterschiedlichen Gründen ausgezeichnet funktioniert. Zum einen der beiden Hauptdarsteller Luca Marinelli und Cristiano Sassella wegen, deren Freundschaft auch ohne viele Worte spürbar wird, die sich mehr über ihre Physis definieren, als durch Worte.

Der Film basiert auf einem Bestsellerroman von Paolo Cognetti aus dem Jahre 2016.

ACHT BERGE - Vorstellungen am Samstag um 13.30 Uhr und am Mittwoch um 16.30 / 19.30 Uhr.

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Erlebt eine leichtfüßige Wohlfühlkomödie aus Frankreich!

Der neue Film von Regisseur und Drehbuchautor François Uzan ("Lupin")!

AKROPOLIS BONJOUR - Monsieur Thierry macht Urlaub

Seit Thierry Hamelin (Jacques Gamblin) in Rente ist und die Kinder aus dem Haus sind, hat er nur noch eine Obsession: Tausende alte Familienfotos zu digitalisieren. Thierry ist von der Idee begeistert, seine Familie hingegen genervt. Alle haben ohnehin mit sich selbst genug zu tun: Tochter Karine (Agnès Hurstel) ist in ihrem Beruf als Anwältin ständig überlastet, Sohn Antoine (Pablo Pauly) dagegen hat es nie geschafft, aus seinen hochfliegenden Plänen als App-Entwickler einen echten Job zu machen, und Thierrys Frau, die Ärztin Claire (Pascale Arbillot), hat schon lange das Gefühl, dass aus ihrer Ehe die Luft raus ist. Als sie ihm eröffnet, dass sie die Scheidung will, fasst Thierry einen seiner Meinung nach genialen Plan: Er will mit ihnen noch einmal den Familienurlaub in Griechenland 1998 nachstellen und die Romantik von damals wieder aufleben lassen...

Natürlich ist diese geniale Idee nicht ohne Weiteres umsetzbar und somit macht Thierrys chaotische Familie mit ihren Eskapaden Athen und Umgebung unsicher und stolpern von einem Missgeschick in das nächste - zur Freude des Publikums. Wer sich bei den Sch'tis und bei Monsieur Claude amüsierte, der wird auch hier auf seine Kosten kommen!

AKROPOLIS BONJOUR - Monsieur Thierry macht Urlaub - Ab 16. Februar im Programm!

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Liebe auf den ersten Klick...

Die neue romantische Komödie von Shekhar Kapur ("Elizabeth - Das goldene Königreich")!

WHAT'S LOVE GOT TO DO WITH IT?

Wie findet man eine Liebe, die hält? Die Dokumentarfilmerin Zoe (Lily James) hat auch mit allerlei Apps bisher nicht ihren Mr. Right gefunden. Immerhin hat sie aus ihren schlechten Dates eine Menge lustige Anekdoten mitgebracht, was allerdings ihre ungeduldige Mutter Cath (grandios wie immer: Emma Thompson) auch nicht tröstet. Für Zoes Jugendfreund und Nachbarn Kazim (Shazad Latif) hingegen ist die Sache klar. Er folgt dem Beispiel seiner Eltern und wählt eine arrangierte Hochzeit mit einer intelligenten und bildschönen Braut aus Pakistan. Als Zoe ihn mit der Kamera von London nach Lahore begleitet, filmt sie nicht nur Kazims Reise zu einer Fremden, die seine Eltern für ihn ausgesucht haben. Sie fragt sich auch, ob dieser ganz andere Weg zur Liebe auch ihrer Suche eine neue Richtung weisen kann...

Das Studio Working Title ist hinlänglich bekannt für exzellentes britisches Unterhaltungskino! Von ihnen stammt beispielsweise die "Bridget Jones"-Reihe, großartige Komödien wie "Notting Hill" oder der tolle Weihnachtsklassiker "Tatsächlich...Liebe". Mit ihrem hochkarätig besetzten neuen Werk WHAT'S LOVE GOT TO DO WITH IT? liefern sie wieder einen Film ab, der wahnsinnig gute Laune verbreitet und dem Publikum zwei wunderbare Kinostunden beschert.

WHAT'S LOVE GOT TO DO WITH IT? - Liebe auf den ersten Klick - Ab 23. Februar zum bundesweiten Filmstart im Programm. Präsentation in der deutschen Synchronfassung und in der englischen Originalversion ohne Untertitel.

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