Erleben Sie den klassischen Politthriller von Regisseur Alan J. Pakula aus dem Jahr 1976 mit Dustin Hoffman und Robert Redford:
DIE UNBESTECHLICHEN
Der Film beschreibt die mehrjährigen Recherchen der Journalisten Carl Bernstein und Bob Woodward von der Washington Post seit dem US-Präsidentschaftswahlkampf 1972, bekannt als die Watergate-Affäre. Die spannend inszenierte Story lässt an die Veränderung und Bedrohung der Demokratiekultur von heute denken.
Die gewichtige Rolle unabhängiger Medien bei der Enthüllung des Skandals steht im Zentrum des mehrfach oscarprämierten Films.
Termin: Freitag, 2. Oktober, 17 Uhr. Der Eintritt ist frei - kostenlose Tickets sind an der Kasse zu haben.
Einfach Sterben ist es nicht. Es ist nicht einfach zu sterben.
ZUM TOD MEINER MUTTER
Julianes Mutter ist erst 64 Jahre alt. Sie ist schwer krank und lebt in einem Pflegeheim. Jetzt will sie sterben und hört auf zu essen und zu trinken. Juliane begleitet ihre Mutter dabei. Freunde und Bekannte kommen zu Besuch. Sie nehmen Abschied. Juliane auch, ganz langsam. Das Sterben dauert, dabei ist es recht friedlich, manchmal provozierend. Der Ausgang steht bereits fest. Ihre Mutter wird bald nicht mehr da sein, während Julianes Leben weitergeht. Sie möchte ihrer Mutter helfen und doch weiß sie, dass sie ihr das Sterben nicht abnehmen kann. Aus Tagen werden Wochen. Tochter und Mutter sind sich unendlich nah, körperlich und geistig. Bis etwas sie trennt: der ersehnte Tod.
Jessica Krummacher erzählt in ihrem Spielfilm vom Sterben, so wie es sich in der Realität verhält. Vom Loslassen eines geliebten Menschen. Bis am Ende alles still ist.
ZUM TOD MEINER MUTTER - Sondervorstellung am Donnerstag, 22. Oktober, 17 Uhr. Nach der Vorführung wird es die Zeit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Florian David Fitz und Nora Tschirner in einem Film von Florian Dietrich
NO HIT WONDER
Viele Jahre nach seinem Erfolgslied Time Time Time hadert Musiker Daniel Nowak (Fitz) noch immer mit seinem Image als One-Hit-Wonder. Die Zeiten, in denen ihm die Presse zu Füßen lag und er mit seinen Konzerten ganze Stadien füllte, liegen lange zurück. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sieht er sich inzwischen gezwungen, an Reality-Shows teilzunehmen und vor überschaubarem Publikum in Möbelhäusern aufzutreten. Als er nach einem Auftritt eines Abends entscheidet, seinem Dasein durch einen Kopfschuss auf seinem Balkon ein Ende zu setzen, misslingt der Versuch: Er fällt von der Brüstung und landet mit einer Gehirnerschütterung, einem Bänderriss und einem sauberen Backendurchschuss in der geschlossenen Abteilung einer Münchner Psychiatrie...
Wir präsentieren die Wiederaufführung von NO HIT WONDER anlässlich des Welttages der Suizidprävention in Kooperation mit dem Projekteverein Berchtesgadener Land. Im Anschluss an die Vorstellung besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und zur Diskussion mit Petra Ohlendorf, Oberärztin am ISK Freilassing.
Termin: Mittwoch, 28. Oktober, 18 Uhr. Der Ticketverkauf (ermäßigte Eintrittspreise) ist gestartet.
Diese grandiose Stummfilmkomödie feiert in diesem Jahr ihren 101. Geburtstag
GO WEST POETRY
Einsam und mittellos sucht Buster sein Glück im Westen. Er findet einen Job als Cowboy und Braunauge, die Kuh. Bald sind die beiden unzertrennlich. Bis sie ins Schlachthaus abtransportiert werden soll. Sein Kampf um seine Liebe stürzt erst ihn, dann ganz Los Angeles ins Chaos.
Buster Keaton (1895 – 1966) kam im selben Jahr wie das Kino zur Welt. Die Welt des Kinos bereicherte „The Great Stoneface“ mit stoischer Miene, halsbrecherischen Stunts, atemlosen Verfolgungsjagden, genialen Gags und meisterhafter Inszenierung. Praktisch jede Komödie der Stummfilmära von und mit Buster Keaton gilt heute als unübertroffener Klassiker.
GO WEST (1925) entstand in Keatons erfolgreichster Zeit. Nach Verfolgungsjagden mit einer Masse von Polizisten („Cops“, 1922) und Bräuten („Seven Chances“, 1925), flüchtet er hier vor einer Rinderherde durch die Straßen der Großstadt.
Ralph Turnheim entdeckte mit Keatons Komödien die faszinierende Welt des Stummfilms. Als „Stimme des Stummfilms“ gibt der Kinoerzähler diese Leidenschaft mit Schmäh und vollem Körpereinsatz an sein Publikum weiter. Wer GO WEST POETRY erlebt, verliebt sich unsterblich in den Stummfilm – oder in die Kuh.
Termin: Mittwoch, 4. November, 19.30 Uhr - Vorverkauf (19 Euro p.P.) ab sofort.
„Wie ein Staatsgeheimnis“, über das nie gesprochen werde. So bezeichnet eine Wissenschaftlerin in
MEIN NEUES ALTES ICH
die Wechseljahre und ihre Folgen für den weiblichen Körper. Damit bringt sie eine elementare Botschaft der Doku auf den Punkt, die besagt, dass eines der größten Probleme im Zusammenhang mit den Wechseljahren das Schweigen darüber ist. Der präzise umgesetzte, erhellende Film betrachtet, was im Leben – vor allem im Körper – einer Frau um die 50 passiert. Er informiert umfassend über ein Thema, das die Hälfte der Weltbevölkerung betrifft und manche Frauen so stark beeinträchtigt, dass die Alltagsbewältigung kaum mehr gelingt.
Entdecken Sie revolutionäre Forschung zur Menopause und erfahren Sie, wie innovative Lösungen das Leben von Millionen Frauen weltweit verbessern können.
Bei dieser Vorstellung, die wir in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk BGL präsentieren, gibt es im Anschluss an den Film die Möglichkeit für konkrete Fragen an die Moderatorin des Abends und professionelle Wechseljahrberaterin Daniela Schröfl.
Termin: Donnerstag, 12. November, 18 Uhr. Der Ticketverkauf (ermäßigte Eintrittspreise) ist gestartet.
Sechs Filme, die von den Extremen des Lebens in den Bergen erzählen – von Lawinen und Segeltouren bis zu leisen Geschichten über Freundschaft und Herkunft.
FREERIDE FILM FESTIVAL 2026 - Zwischen Kontrolle und Hingabe
Die Filmauswahl in diesem Jahr erzählt von existenziellen Momenten unter Schnee und Wind bis hin zu leisen Geschichten über Freundschaft, Herkunft und das, was am Ende bleibt.
Sie werden Zeuge einer Lawine an der norwegischen Küste, einer Segeltour durch isländische Fjorde, japanischer Trommelkunst in der kanadischen Wildnis und einem Snowboarder, der sein Leben neu erzählt. Sie erleben zudem eine Schweizer Snowboarderin, die ihre Verbindung zur gefrorenen Welt bis hinunter zum Meeresspiegel sucht.
Dabei spannt das FREERIDE FILM FESTIVAL 2026 einmal mehr den Bogen zwischen visuell-poetischen Arthouse Produktionen, dokumentarischer Authentizität und klassischer Big-Mountain-Action - stets mit dem Anspruch, neue Perspektiven auf das Leben in den Bergen zu eröffnen.
Wir freuen uns besonders, dass mit INSIDE CIRCLES eine Produktion von einheimischen Filmemachern um Regisseur Dominic Knoppe Teil des Festivals ist. Dominic reist mit seinen Freunden Max Pflanzl und Tim Boehringer durch Island und Norwegen - auf Snowboard, Splitboard und Segelboot, stets angetrieben vom Wind. Ein Film über die Freiheit, die entsteht, wenn man aufhört, die Natur kontrollieren zu wollen, und beginnt, sich mit ihr zu bewegen.
Termin: Donnerstag, 26. November, 19.30 Uhr. Der Ticketverkauf ist gestartet.
Auch in der neuen Saison 2026 / 2027 werden Sie in Ihrem Park-Kino erstklassige Ballett- und Opernproduktionen aus einem der renommiertesten Opernhäuser dieser Welt erleben, dem Londoner Royal Opera House in Covent Garden. In der kommenden Spielzeit präsentiert das Haus erneut sein Programm einem weltweiten Publikum und bringt neun Produktionen in mehr als 1.500 Kinos rund um den Globus. Beliebte Klassiker wie DER NUSSKNACKER, TOSCA und SCHWANENSEE kehren auf die große Leinwand zurück – ergänzt durch bedeutende Neuinszenierungen von GÖTTERDÄMMERUNG und COSI FAN TUTTE. Von der Bühne des königlichen Opernhauses erreichen die Stücke durch die Kino-Aufführungen Menschen in aller Welt.
Beginn der Aufführungen ist wie schon in der vergangenen Saison jeweils am Sonntag ab 11 Uhr.
Die diesjährige Saison startet am Sonntag, 29. November, mit Kenneth MacMillans Adaption des Romans von Abbé Prévost MANON.
Aufführungstermine:
The Royal Ballet - MANON: Sonntag, 29. November, 11 Uhr.
The Royal Opera - CARMEN: Sonntag, 13. Dezember, 11 Uhr.
The Royal Ballet - DER NUSSKNACKER: Sonntag. 3. Januar, 11 Uhr.
The Royal Opera - GÖTTERDÄMMERUNG: Sonntag, 7. März, 11 Uhr.