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Eine Liebe - Ein Herz - Ein Schicksal

„Ich habe keine besonderen Ambitionen. Nur eins liegt mir am Herzen: dass die Menschen miteinander leben, schwarze, weiße, Chinesen, alle.“  (Bob Marley)

Erleben Sie den ersten, längst überfälligen Kinospielfilm über die Legende:

BOB MARLEY - ONE LOVE

Erzählt wird die einmalige Geschichte eines Mannes, der den Reggae in die Welt brachte, der aus dem Schatten der Armut und Gewalt Jamaikas trat und zur Lichtgestalt für Millionen Menschen wurde. Bob Marley ist noch immer ein Gigant der Popkultur. Seine Songs „No Woman, No Cry“, „Is This Love“ und viele weitere gehören selbst über 40 Jahre nach seinem Tod im Jahre 1981 zu den meistgespielten Liedern der Welt. Doch war Bob Marley viel mehr als ein Reggae-Musiker: Er wollte sein Licht und seine Botschaft nicht nur seiner Frau Rita und seinen Kindern schenken, sondern es in die ganze Welt tragen.

BOB MARLEY – ONE LOVE feiert das Leben und die revolutionäre Musik des nur 36 Jahre alt gewordenen Ausnahmekünstlers. Der in Jamaika geborene Marley begeisterte damit die ganze Welt – und bezahlte einen hohen Preis...

Der Film wurde in Zusammenarbeit mit der Marley-Familie produziert und ist mit Kingsley Ben-Adir („Peaky Blinders“) in der Titelrolle und Lashana Lynch („007 – Keine Zeit zu sterben“) als Marleys Ehefrau Rita hochkarätig besetzt. Regie führte Reinaldo Marcus Green, der bereits mit dem Oscar®-nominierten „King Richard“ ein großes Biopic vorlegte.

BOB MARLEY - ONE LOVE - Jetzt im Programm

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Eine ungewöhnliche Kino-Biographie über eine ungewöhnliche Frau

Erleben Sie den ersten Spielfilm über die Ärztin und Pädagogin, die das italienische Schulsystem reformierte und bis heute die Theorie der Erziehung nachhaltig prägt:

MARIA MONTESSORI

Der Film greift einen Abschnitt in Maria Montessoris Leben heraus, der für sie besonders schwierig war: Ihre ersten Berufsjahre, in denen sie um die Anerkennung ihrer Methoden kämpfte und immer wieder durch private Erschütterungen zurückgeworfen wurde. Vor allem die Trennung von ihrem kleinen Sohn Mario und die private wie berufliche Beziehung zu ihrem Kollegen Guiseppe Montesano, Marios Vater, wurden für Maria Montessori zu einschneidenden Erfahrungen, die ihren späteren Weg beeinflussten. Sie wollte Montesano nicht heiraten – eine eigenwillige Entscheidung für eine Frau Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Drehbuchautorin und Regisseurin Léa Todorov hat für die Darstellung dieses Lebensabschnitts eine ebenso ungewöhnliche wie elegante Lösung gefunden: Sie mischt Fiktionales und Reales, indem sie parallel die Geschichten von Maria Montessori (Jasmine Trinca) und Lili d’Alengy (Leïla Bekhti) erzählt. Lili, die Edel-Kurtisane aus Paris, ist eine reine Fantasiefigur. Beide Frauen stehen an einem Wendepunkt: Maria möchte sich von den Konventionen befreien, denen sie sich bisher gefügt hat, um endlich ihre Visionen einer idealen Kindererziehung zu verwirklichen, aber noch fehlen ihr dafür die Möglichkeiten. Vor allem ist da ihr kleiner Sohn, der in der Familie seiner Amme aufwächst und den Maria zusammen mit Guiseppe so oft wie möglich besucht. Die flotte Französin Lili, der Liebling der Haute Volée in Paris, hat ebenfalls ein Kind, das sie jedoch geheim hält: Ihre geistig beeinträchtigte Tochter Tina (Raffaelle Sonneville-Caby), die bei der Großmutter aufgewachsen ist und um die sich Lili nach deren Tod nun plötzlich selbst kümmern muss...

Bei beiden Geschichten ist klar: Maria und Lili kämpfen jeweils auf ihre eigene Weise gegen Konventionen und gegen die Männergesellschaft. Beide sind starke Frauen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen.

MARIA MONTESSORI – eine Kino-Erzählung in sanften Farben im Stil der Belle Époque. Zu sehen ab 7. März im Park-Kino. Der Vorverkauf ist angelaufen.

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Vom Kindheitstraum zum Welterfolg

Mit aufwändigen Cinemascope-Aufnahmen erwacht das Hamburger „Miniatur Wunderland“ in diesem Dokumentarfilm zum Leben. Die Zwillingsbrüder Frederik und Gerrit Braun verwirklichten im Jahr 2000 mit der Eröffnung des

WUNDERLAND

ihren bis dato gehegten Lebenstraum. Schnell entwickelte sich die riesige Anlage zur größten Modelleisenbahn der Welt und wurde mit 1,4 Millionen Besuchern im Jahr zu einer der größten Publikumsattraktionen Europas. Mit bisher unveröffentlichtem Archivmaterial und aufwändigen Animationen nimmt der Film mit auf eine Reise in die kleinste Welt der Welt, an der längst nicht mehr nur Frederik und Gerrit Braun arbeiten.

Jährlich lösen 1,5 Millionen Gäste aus aller Welt ein Ticket für die Publikumsattraktion in der Hamburger Speicherstadt. Erdacht und umgesetzt nicht etwa von einem Tourismus-Konzern, sondern von den bereits genannten Zwillingsbrüdern, die mit ihren etwa 350 Mitarbeitern bis heute dafür sorgen, dass die Züge nicht nur deutlich pünktlicher als bei der Deutschen Bahn abfahren, sondern auch der ein oder andere spektakuläre Unfall samt Feuerwehreinsatz genau nach Plan erfolgt.

Warum aber fasziniert die Idee der Brauns so viele Menschen und lässt sie selbst am anderen Ende unseres Planeten träumen? Das vermittelt Regisseurin Sabine Howe mit Interviews und Archivmaterial, vor allem aber mit regelrecht poetischen Bildern der Anlage höchst anschaulich. Man muss kein Modelleisenbahn-Nerd sein, um sich in die hier gezeigte Welt im Kleinformat (Maßstab 1:87) zu verlieben. Vielleicht hilft es sogar, noch gar keine große Ahnung von der Materie zu besitzen. Die hatten die beiden Ex-Diskothekenbesitzer-Zwillinge schließlich auch nicht, als sie begannen, den Traum ihrer Kindheit in die Realität umzusetzen…

WUNDERLAND – Vom Kindheitstraum zum Welterfolg. Zum bundesweiten Filmstart ab 7. März in Ihrem Park-Kino. Der Vorverkauf ist bereits gestartet.

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Das ROYAL OPERA HOUSE ist wieder zu Gast im Reichenhaller Park-Kino!

Wir freuen uns sehr, dass wir in dieser Saison wieder Teil der Royal-Opera-Familie sein dürfen. Erleben Sie erstklassige Ballett- und Opernproduktionen aus einem der renommiertesten Opernhäuser dieser Welt, dem Londoner Royal Opera House in Covent Garden.

In der Royal-Opera-Adaption des Romans MANON von Abbé Prévost zeigt sich Kenneth MacMillan von seiner besten Seite. Seine scharfe Einsicht in die menschliche Psyche und seine meisterhafte Choreographie finden ihren vollen Ausdruck in den leidenschaftlichen Duetten des Liebespaares. Die Gegenüberstellung von der verarmten Herkunft der Titelheldin und der üppigen Welt, die sie zu bewohnen wünscht, macht MANON zu einem der dramatischsten und erschütterndsten Ballette. Ihr Kampf, der Armut zu entfliehen, wird unterstrichen von Nicholas Georgiadis' stimmungsvollem Bühnenbild. Die Saison 2023/24 feiert den hundertsten Geburtstag von Nicholas Georgiadis.

The Royal Ballet: MANON - Termin: Sonntag, 3. März, um 11 Uhr und Mittwoch, 6. März, um 19 Uhr. Dauer ca. 195 Minuten incl. zweier Pausen.

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Franz Kafka und seine letzte Liebe

„Es zählt nur der Augenblick“ – so das Motto einer sensiblen, poetischen Lovestory, die gleichzeitig von der Schönheit und der Tragik einer großen Liebe erzählt, ohne auf die Tränendrüsen zu drücken:

DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS

„Manchmal ist das Glück am größten, wenn es ganz klein ist“, schrieb Franz Kafka in sein Tagebuch. Das Zitat steht als Motto über der Verfilmung des Romans, inszeniert vom Regie-Duo Georg Maas („Zwei Leben“) und Judith Kaufmann (Bildgestaltung für „Das Lehrerzimmer“, Co-Regie „Zwei Leben“). Ihr gemeinsamer Film bewahrt ein atmosphärisches Gleichgewicht zwischen dem gelebten Glück des Moments und der allgegenwärtigen Bedrohung durch die Krankheit: Denn Franz Kafka ist krank, unheilbar krank, als er seine große Liebe Dora Diamant kennenlernt.

Dieses Drama um Franz Kafka und seine letzte große Liebe ist keine Biographie und handelt nur peripher von den Werken des Schriftstellers. Stattdessen hält der Film gekonnt die Balance zwischen Melodram und romantischer Komödie, wobei Sabin Tambrea und Henriette Konfurius in den Hauptrollen die Idealbesetzung darstellen: Sie überzeugen in ihrer Darstellung eines Liebespaars, das sich im Angesicht des Todes findet und zusammenbleibt – bis zum Ende.

Wunderbares Kino, sorgsam inszeniert und bestens gespielt – wunderschön anzusehen.

DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS - ab 14. März zum bundesweiten Filmstart im Park-Kino.

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Ein herrlich buntes Komödien-Feuerwerk aus Frankreich

Gemeinsam mit Weltkino präsentieren wir Ihnen die vielleicht beste französische Komödie seit „Willkommen bei den Sch'tis“ und „Monsieur Claude und seine Töchter“ – versprochen:

OH LA LA - WER AHNT DENN SOWAS?

Die Familie Bouvier-Sauvage blickt voller Stolz auf eine lange aristokratische Ahnenreihe zurück. Als die einzige Tochter bekannt gibt, den Sohn eines einfachen Peugeot-Händlers heiraten zu wollen, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Beim ersten Aufeinandertreffen der Schwiegereltern in spe merken beide Seiten schnell, dass sie nicht nur Wein- und Autovorlieben, sondern ganze Welten trennen. Zu allem Überfluss hat das künftige Brautpaar DNA-Tests in Auftrag gegeben, die mehr über die Abstammung der Anwesenden verraten. Oh la la, nun droht die Stimmung völlig zu kippen, denn die Testergebnisse könnten so manchen Stammbaum zu Fall und die Hochzeit zum Platzen bringen...

Nach den Erfolgen von „Monsieur Claude“ begibt sich Komödien-Star Christian Clavier erneut auf eine köstliche Tour de Force der kulturellen Überraschungen und gnadenlosen Seitenhiebe – nicht nur gegen die Grande Nation und ihre europäischen Nachbarn. Mit Witz und Treffsicherheit zündet OH LA LA – WER AHNT DENN SOWAS? ein herrlich freches Pointen-Feuerwerk, das sich wenig um Political Correctness schert – zum großen Vergnügen des Kino-Publikums.

OH LA LA - WER AHNT DENN SOWAS: Ab 21. März zum Osterfest im Park-Kino.

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Ein Film über unkonventionelle Lehrmethoden, Empathie und Zukunftsperspektiven für unsere Kinder

Basierend auf einer wahren Geschichte:

RADICAL - Eine Klasse für sich

In der Grenzstadt Matamoros unweit von Texas gelten die Schüler/-innen der Jose-Urbia-Lopez-Grundschule als die leistungsschwächsten in ganz Mexiko. Der neue Lehrer Sergio Juarez (Eugenio Derbez – grandios im Oscar-prämierten „Coda“) übernimmt den Unterricht der 6. Klasse und überrascht bereits in der ersten Stunde mit seinen „radikalen“ Lehrmethoden. Statt auf Disziplin und Härte zu beharren, begegnet er seinen Schützlingen mit Empathie und Offenheit.

Langsam beginnen die Schüler/-innen Hoffnung zu finden, in einer scheinbar aussichtslosen Welt. Denn in Matamoros sind Korruption und Gewalt bereits bei Kindern an der Tagesordnung. Slums, Mülldeponien und die Waffengewalt liefern wenig Perspektiven auf ein erfülltes wie glückliches Leben. Mit seinem unkonventionellen Lehrplan trifft Sergio jedoch den Nerv seiner Schützlinge. Nun träumt ein Kind sogar davon, als Ingenieur Raketen fürs All zu bauen. Von Unterstützung und Akzeptanz fehlt im Lehrerzimmer jedoch jegliche Spur – und Sergio muss einen Kampf gegen Windmühlen bestehen.

Regisseur Christopher Zalla („Padre Nuestro“) inszeniert mit RADICAL einen Feel-Good-Film mit wahrem Hintergrund, aus dem echten Leben. Basierend auf dem Sachbuch „A Radical Way of Unleashing a Generation of Geniuses“ von Joshua Davis schlüpft der lateinamerikanische Schauspieler Eugenio Derbez in die Hauptrolle des empathischen Lehrers mit unorthodoxen Methoden. Die Weltpremiere fand im Rahmen des Sundance Filmfestivals 2023 statt, bei dem der Film mit dem Publikumspreis „Festival Favorite Award“ ausgezeichnet wurde. Seitdem stößt RADICAL auf allen Festivals und in allen Ländern, in denen er gezeigt wurde, auf einhellige Begeisterung. An Ostern ist das Werk nun auch in Deutschland zu erleben.

RADICAL - Eine Klasse für sich: Ab 21. März zum bundesweiten Filmstart in Ihrem Park-Kino.

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